jgi

Karate-Lehrgang mit DJKB-Nationalcoach Sensei Thomas Schulze (6.Dan) und ehem. Nationalkämpferin Sensei Kirsten Manske (5. Dan) im Tendokan Stade e.V.

Am Samstag, den 31.08.19, war es wieder soweit: der jährliche Karate-Lehrgang mit Sensei Thomas Schulze (u.a. mehrm. Kumite-Weltmeister) und Sensei Kirsten Manske (u.a. mehrm. Kata-Europameisterin) in unserem Dojo. Wohl aufgrund des guten Wetters und diverser Parallelveranstaltungen fanden sich zwar diesmal gegenüber den Vorjahren weniger Karateka ein, diese kamen aber umsomehr auf Ihre Kosten.

Beide Sensei legten bei Ihren Ausführungen wieder Fokus auf die absolut korrekte Ausführungen beim Aufbau der Angriffs- bzw. Kontertechnik von der Ruhephase bis zum Ziel. Wie so oft ist weniger mehr, sofern alles für die optimale Technik – nahezu nach einer eigenen Checkliste – abgearbeitet wird. Dieses Herangehensweise vollzog sich von Kihon bis letztendlich der korrekten und wirklich sinngemäßen Umsetzung von Jiyu-Ippon-Kumite. Die eigentliche Aufgabe von Jiyu-Ippon-Kumite ist nicht ein weiterer Punkt bei Prüfungen (was nach außen gezeigt wird), sondern die Vorbereitung auf den freien Kampf. Ohne absolute Beherrschung von Jiyu-Ippon-Kumite ist eine Weiterführung ins Jiyu-Kumite (Freikampf) nur schwer möglich! Insofern fand der Lehrgangstag hier seine Zielsetzung.

Zum Ende des Lehrgangs gaben noch drei Teilnehmer aus Münster im Rahmen ihrer Prüfungen zum 2. und 1. Kyu alles und bestanden diese erfolgreich. Als Ausrichter an alle Drei noch eimal unseren herzlichen Glückwunsch!

Wir danken an dieser Stelle unseren beiden Sensei für das inhaltreiche und intensive Training und freuen uns schon jetzt auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr!!!

Osu,

Jörg

Zendo: Zen-Meditation ab August 2019 in Stade!

Am Samstag, den 17.08.2019, habe ich auf persönliche Einladung unseres Mitglieds Steffen Jantzen, an einem Workshop teilgenommen, welcher die Zen-Meditation zum Schwerpunkt hatte. Als Budoka war bzw. ist mir Zen natürlich ein Begriff, aber weitgehend tiefer hatte
ich mich damit noch nicht befasst. So war ich natürlich sehr neugierig, was mich wohl an dem Nachmittag in Stade-Ottenbeck bei der neugegründeten Gruppe für Zen-Meditation (Zendo-Stade) erwarten wird?
Geleitet wurde der Workshop von Steffen, der sich schon seit vielen Jahren in der Zen-Meditation übt und damit über die entsprechende Erfahrung verfügt, und einem Meditationslehrer aus Hamburg. Freunde und langjährige Weggefährten des Zen-Weges (u.a. aus Oldenburg und Hamburg) der beiden kamen ergänzend hinzu. Den Rest bildete ein Kreis von Neugierigen, mich eingeschlossen.
Nach einer geschichtlichen Einführung zum Zendo, ging es schon gleich in den Ablauf und hiernach direkt  in die Meditation. Die Formen zur Meditation, Bewegung und Verhalten im Dojo welche die Lehrer vorgaben, wenn auch neu, wirkten in mir seltsam vertraut und sprachen mich somit gleich von Beginn an.
So begann die 1. fast halbstündige Meditation im Sitzen mit der Konzentration auf sich selbst im hier und jetzt. Nach kurzer Pause begann die 2. Runde und hiernach erfolgte Gehmeditation. Der anschließenden 3. Runde folgte dann das gemeinsame Rezitieren
eines uralten buddhistischen Textes („Herz Sutra“) auf japanisch und der Abschluss bildete dann die Teezeremonie. Von der Möglichkeit eines Vier-Augen-Gesprächs (Sog. Taiwa) mit dem Meditationslehrer Henning machte ich gerne Gebrauch und nahm die Ratschläge bzgl. Ausatmungsverlängerung mit auf „meinem Weg“.
Obwohl an diesem Nachmittag rein augenscheinlich nicht viel passiert ist, ist doch viel passiert!!? Der Geist und auch der Körper – totz oder gerade wegen des vielen „Nur-da-Sitzens“ – wirkten erfrischt. Ich fühlte mich sehr wohl nach diesem Nachmittag des gemeinsamen Meditierens. Ähnlich wie nach einem harten Training 😉 Auch hier fand ich die Gemeinsamkeit von Zen und Budo: Beides beinhaltet harte Arbeit.
Wer das Zen-Meditieren unter kompetenter Anleitung mal probieren möchte, findet zukünftig unter www.zen-stade.de den passenden Lehrer und Ort.
Ich wünsche Steffen auf diesem Wege weiterhin viel Freude bei der Vermittlung des Zen-Weges und bedanke mich noch einmal für diesen tollen Nachmittag!!!
Jörg Gissel

Iaido-Lehrgang mit Tanaka Sensei und Fehr Sensei am 06./07.07.2019 in Berlin

Motomu Tanaka Sensei mit den Iaidoka des Tendokan Stade e.V.

Im Rahmen des jährlichen Deutschlandbesuches des Präsidenten des Europa Shibu, Tanaka-Sensei, 9. Dan Hanshi, haben sich 6 Iaidoka des Tendokan Stade e.V. am 06. Juli 2019 wieder auf den Weg nach Berlin gemacht, um unter der Leitung von Tanaka-Sensei und Patrick Fehr-Sensei, 8. Dan Kyoshi, am Wochenende zu trainieren. In intensiven Trainingseinheiten am Samstag und Sonntag wurden Formen aus den Gruppen Seiza, Tatehiza, Battoho und Toho erlernt und vertieft. Zu Ende des Lehrganges stellte sich Sascha Birkner noch der Herausforderung, als einziger Prüfling des Lehrganges zur Kyu-Prüfung anzutreten. Ergebnis: Bestanden. Wir gratulieren zum 2. Kyu-Grad, Herzlichen Glückwunsch!

Unser Dank geht an die Unterrichtenden Tanaka-Sensei und Fehr-Sensei und an die Ausrichter vom Kenshinkai Berlin e.V..

Bis zum nächsten Jahr! Ganbatte kudasai!

Andreas Brzezinsky

Karate: Kata-Spezial 2019 in Groß-Umstadt

v.links: Hernando Marin, Seizo Izumiya Shihan, Jörg Gissel, Michael Hensel

Ende Mai machten sich drei Dan-Träger unseres Dojo (Hernando, Michael und meine Wenigkeit) auf den Weg nach Groß-Umstadt, um am diesjährigen Kata-Spezial teilzunehmen. Trotz einer Anreise mit Hindernissen und Herausforderungen (u.a. beidseitige Vollsperrung der A7) erreichten wir am Mittwoch, den 29.05., späteabends unsere Unterkunft und konnten trotzdem einigermaßen ausgeruht am nächsten Tag in den Kata-Gasshuku einsteigen.

Namhafte Trainer wie Hideo Ochi Shihan, Toribio Osterkamp Sensei, Thomas Schulze Sensei, Julian Chees Sensei, Jean-Pierre Fischer Sensei und insbesondere der vom JKA-Headquarter aus Tokyo angereiste Seizo Izumiya Shihan gaben ein breites Trainingsspektrum um die Thematiken der verschiedenen auf dem Lehrplan stehenden Kata. Das Training war auch dieses Jahr wieder sehr ausgewogen hinsichtlich Wiederholung, technischer Schwerpunkte innerhalb der Kata und Bunkai. Also insgesamt 4 Tage voller schöner intensiver Trainingseinheiten mit einer Menge an Input, welches wir dann am Sonntag mit Nachhause nehmen konnten. Nächstes Jahr steht beim Kata-Spezial Magdeburg als Ziel. Wir werden wieder dabei sein!

Osu,

Jörg Gissel

Karate-Lehrgang bei Tatsuya Naka Shihan (7. Dan) vom 15.-17.02.19 in Bad Camberg

Christian Bülow, Jörg Gissel, Michael Hensel, Hernando Marin

Am vorletzten Wochenende (15.02.-17.02.19) machten sich aus unserem Dojo vier Danträger (Christian, Hernando, Michael und ich) nach Bad Camberg auf, um bei dem JKA-Instructor Tatsuya Naka Shihan (7. Dan) zu trainieren. Freitag Abend war bereits das 1. Training, gefolgt von 2 Trainingseinheiten am Samstag (jeweils 2 Std.) und Sonntag dann noch einmal 3,5 Std. Insgesamt hatten wir damit die Chance über 8 Std bei diesem absoluten Top-Trainer trainieren zu dürfen!

Kennen wir Naka Shihan zwar schon von den großen nationalen und internationalen Trainingsevents in Form der Gasshuku oder
Kata-Specials – Christian und ich haben darüber hinaus bei ihm auch schon mehrfach in Tokyo trainiert – war ein Lehrgang mit ihm
alleine (also quasi Naka Shihan pur) doch für Deutschland jetzt Premiere. Entsprechend groß war auch unsere Erwartungshaltung.
Soviel ist sicher: wir wurden nicht enttäuscht!!!

Grundlegende Karateprinzipien; erklärt von Naka Shihan

Seine Interpretation von Karate und die damit verbundene Analyse von Techniken und uns Karateka, wie wir sie und warum ausführen, waren schon mehr als verblüffend. Oftmals waren gerade die Kleinigkeiten im Fokus des Sensei, die je nach korrekter und eben auch auch unkorrekter Ausführung, über die Wirksamkeit einer Technik entschieden. Die Fragen die Naka Shihan immer wieder aufwarf, waren so von grundlegender Bedeutung für unser Karate, dass nicht wenige Karateka ihr Karatetraining ernsthaft auf den Prüfstand brachten. Exemplarisch möchte ich hier nur die Prinzipen der 3 Körperachsen, der korrekten Ein- und Ausatmung, des inneren und äußeren Gleichgewichten und der richtigen geistige Haltung/Einstellung erwähnen. Die Arbeit über die 3 Schwerpunkte (Seika tanden, chutanden und jotanden) spiegelte sich in allen seinen Trainingseinheiten immer wieder.

Naka Shihan Zuzusehen; faszinierend!! Die Umsetzung von dem Gesehenen; wohl ganz harte immerwährende Arbeit für uns alle!
Die Chance einer Wiederholung bietet sich im März 2020 an. Dann sucht Naka Shihan wieder Bad Camberg auf, um uns wieder mit seinem Karate zu verblüffen und zu faszinieren… und wir werden wieder dort sein!
Oss,
Jörg Gissel

 

Karate-Training und Kyu-Prüfungen in Heilshorn (Osterholz-Scharmbeck) am 08.12.2018

Am Samstag, den 08.12.2018, habe ich auf Einladung der Karate-Abteilung des Sportfreunde Heilshorn 1971 e.V. und der dortigen Trainer  Andreas und Birte Seebeck wieder das jährliche – immer zum Jahresende – stattfindende Karate-Gasttraining  im dortigen Karate-Dojo gegeben.

Nach dem Training von Kihon, Kumite und Kata wurde es für 27 Karateka noch einmal richtig ernst; die nächste Kyu-Prüfung stand an! Hier sollte sich jetzt die sehr gute Trainingsarbeit von Andreas und Birte auszahlen; alle Prüflinge zeigten entsprechend der Prüfungsanforderungen die geforderten Leistungen und gerade auch die kleinen Karateka des Heilshorner Dojo konnten vor dem großen Publikum von Elternschaft und Trainer den Prüfer überzeugen. So gab es dann zum Abschluss der Veranstaltung nur zufriedene Gesichter 🙂

Liebe Birte und lieber Andreas auf diesem Wege noch einmal herzlichen Dank für eure Einladung zum Training sowie Prüfung und euch und eurem Karate-Dojo ein „weiter so“!!!

Osu, Jörg Gissel

Karate-Weihnachtsspecial mit Kirsten Manske Sensei am 07.12.2018 im Tendokan

Am Freitag, den 07.  Dezember 2018, hatten wir wieder – in gut gewordener Tradition unseres Dojo – die Bremer Karatelehrerin Kirsten Manske Sensei (5. Dan, u.a. mehrfache Europameisterin, Vizeweltmeisterin und langjähriges Mitglied der deutschen Nationalmannschaft) in der Vorweihnachtszeit für eine Karate-Training zu Gast in unserem Verein.

Trainingsschwerpunkt des Abends war eine abgewandelte Kihon-Ippon-Variante, bei der Angreifer und Verteidiger durch Veränderung des Angriffs-/Block-Konter gefordert waren. Vorausgehendes Kihon für unsere Trainingsgruppe, vom 8. Kyu bis 5. Dan, baute darauf auf. Die Kata Heian Shodan mit geänderten Rhythmus zu durchkämpfen, bildete den dann Abschluss.

Nach dem Training fanden sich noch einmal alle Teilnehmer im Restaurant „Scheune“ ein, um in geselliger Runde den Abend ausklingen zu lassen. Eine Fortsetzung dieser guten Tradition folgt dann auch im nächsten Jahr.

Osu,

Jörg Gissel

 

 

 

Herzlichen Glückwunsch, HNT-Aikido, zum 10. Geburtstag!

Als ich im Frühjahr 2009 zur Aikidogruppe der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft in Hamburg-Harburg gestoßen bin, war die Abteilung noch sehr jung. Werner Conradi hatte, damals noch als 2. Dan, die Gruppe nicht mal ein halbes Jahr zuvor mit einer handvoll seiner Schüler gegründet. Und seit dem ist die Abteilung mit Werner als Lehrer nicht nur an Mitgliedern deutlich gewachsen. Auch in sich hat sich die Gruppe enorm entwickelt. Aus vielen Anfängern sind nunmehr erfahrene Dan-Träger geworden, die das Training an der Seite von Werner mitgestalten.

Vieles wurde erlebt und vieles erreicht. Und so hat die Aikido-Abteilung in der HNT das inzwischen zehnjährige Jubiläum am 3. und 4. November mit einem großen Lehrgang gefeiert.

Ein Anlass, zu dem Karl Köppel, 8. Dan und mehrjähriger Bundestrainer des DAB, als Lehrer gewonnen und über 40 Aikido-Übende von nah bis 650-km-fern angelockt werden konnten. In drei Trainingseinheiten haben wir  zusammen geübt und geschwitzt. Das Programm war mit Karls fachkundiger Anleitung gewohnt vielfältig und anspruchsvoll. Aber neben dem gewissenhaften Training wurde natürlich auch viel gelacht – auf und neben der Matte und nicht zuletzt im Clubraum der HNT beim gemeinsamen Abendessen.

Ein Highlight war am Ende des Lehrgangs eine Vorführung im Taiko – dem japanischen Trommeln. Tama Daiko aus Hamburg haben uns in einer mitreißenden Performance ihre Kunst nahe gebracht. Der antreibende Rhythmus aus den Großtrommeln hat direkt das Hara, das Zentrum, erreicht und aus Musik eine großartige, körperliche Erfahrung gemacht.

Es war ein würdiger Abschluss für ein rundherum gelungenes und erfolgreiches Jubiläum.

Ein Erfolg der aus dem Wirken eines tollen Lehrers erwachsen ist und auf den Schultern seiner Schüler weitergetragen wurde und hoffentlich noch lange wird.

Und deshalb möchte ich mich ganz herzlich bedanken –  nicht nur für einen großartigen Lehrgang, sondern besonders, dass ich viele Jahre Teil dieser Gruppe sein durfte. Danke, Werner, danke, HNT-Aikido, für den gemeinsamen Weg und die vielen wertvollen Momente!

Alles Gute und noch zahlreiche, weitere erfolgreiche Jahre!

Domo arrigato gozaimashita!

Andy Scheffer

Karate-Lehrgang mit Ochi Shihan in Bremen / Karate-Dan-Prüfungen Okt./Nov. 2018

Am Samstag, den 03.11.18, machte sich die norddeutsche JKA-Karate-Familie (und einigen Teilnehmern aus dem Süden der Republik) auf nach Bremen, zum alljährlichen Karate-Lehrgang mit Ochi Shihan (9. Dan). Trotz der immensen Teilnehmerzahlen bei dieser Lehrgangsveranstaltung (bis ca. 350 Personen) gleicht das Zusammenkommen, gerade bei den älteren „Haudegen“, teilweise einem großen Familienfest. Die Top-Ausrichtung durch das Karate-Dojo Shogun Bremen von Thomas Schulze Sensei und Kirsten Manske Sensei trägt sicherlich erheblich dazu bei.

(v.links): Jörg Gissel, Michael Hensel, Stanley Schröder, Oliver Scharff

Im Vordergrund stand natürlich das Training, welches sich traditionell bei Ochi Shihan im ersten Oberstufen-Training (ab 4. Kyu) und – mit Hinblick auf die anstehenden Dan-Prüfungen – auf umfangreiche Kihon-Kombinationen, wie auch auf verschiedene Kumite-Übungen von Kihon-Ippon bis Jiyu-Ippon, konzentrierte. Die zweite Trainingseinheit war geprägt von Kata aus den Heian-, Tekki- und Sentai-Bereich. Jiyu-Kumite (Randori) mit mehreren Partnerwechseln zum Ende der Trainingseinheit bildete dann den Abschluss.

Nach ein kurzer Pause wurde es dann für zwei Karateka aus unserem Dojo ernst; Michael Hensel und Stanley Schröder stellten sich nach langer Vorbereitung der Prüfung zum 1. Dan bei Ochi Shihan und unter Beisitz von Thomas Schulze Sensei! Beide mussten jetzt noch mal alles geben, bevor es auch nach der letzten Herausforderung in Form von Freikampf ein erfolgreiches Ende für ihre Prüfungen nahm.

Parallel hatte ich das Vergnügen die Prüfungen bei den Kyu-Graden in Bremen abzunehmen. Alle 16 Prüflinge zeigten gute Leistungen und konnten durch  bestandene Prüfungen wieder einen großen Schritt nach vorne machen, auf dem langen, langen Karate-Weg.

Hervorheben möchte ich an dieser Stelle auch Dennis Rademacker: Dennis stellte sich am 28.10.2018 am Ende des Lehrgang von Sensei Wolf-Dieter Wichmann (9.Dan) in Bremen der Dan-Prüfungskommission. Auch hier sollte sich die intensive Vorbereitung im Vorfeld auszahlen und Dennis bestand erfolgreich die Prüfung zum 3. Dan!!!

Allen Prüflingen an dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch im Namen aller Karateka aus unserem Dojo und macht weiter so!!!!

Oss, Jörg Gissel

 

Iaido-Lehrgang mit Patrick Fehr Sensei (8. Dan Kyoshi) am 20.10.2018 in Stade

Am Samstag, den 20.10.2018, hatten wir wieder die Ehre, unter der Trainingsleitung von Patrick Fehr Sensei einen Iaido-Lehrgang in unserem Dojo auszurichten. So fand  sich dann am Samstag Morgen mit Lehrgangsbeginn eine kleine aber schlagkräftige Truppe von Iaidoka zusammen, um unter unserem Verbands-Cheftrainer zu trainieren. Aus unseren befreundeten Dojo aus Berlin und Karlsruhe sind auch Teilnehmer extra zum Lehrgang angereist.  Vielen Dank noch einmal dafür!

Der Unterricht von Fehr Sensei begann, wie vertraut, mit dem intensivem Training der Elementarbewegungen jeder Iaido-Kata: Nukitsuke, Furikaburi, Kirioroshi, Chiburi und Noto. Jedes wichtige Detail dieser fünf Elemente wurde angesprochen und ggf. korrigiert. So verstand es sich von selbst, dass es an dem Tag wieder nicht um das Wiederholen vieler Kata ging, vielmehr um die Arbeit an der Tiefe der Technik. Im Anschluss hieran unterrichtete unser Sensei die Gruppe ab  2. Dan in den anspruchsvollen Tatehiza-Kata. Diese Kata werden aufgrund ihrer Schwierigkeit auch erst als 2. Dan gelehrt. Die Gruppe bis einschließlich 1. Dan wurde zeitweise durch den Berliner Sensei, Christoph Kopp (7. Dan Renshi) und meine Wenigkeit  in den Kata Zengogeri, Zantotsuto und Seiza Hidari unterrichtet.

Hiernach gab es noch eine intensive Wiederholung für alle Teilnehmer von Reiho, d.h. der An-/Abgrußetikette. Die hohe Konzentration auf die korrekte Ausführung der Bewegungen sind letztendlich nichts anders als auch der höchste Anspruch an die kämpferische Ausführung der Kata, nämlich der Einheit von Körper und Geist in der Bewegung. Die rituellen Handlungen mit dem Schwert beruhigen und festigen damit die Geisteshaltung im Iaido über den Kampf hinaus.

Alles in allem war es wieder ein kurzweiliger Tag, aus dem jeder der Teilnehmer wieder einiges für sein Iaido-Training mitnehmen konnte.

Wir freuen uns schon jetzt auf nächste Training mit Patrick Fehr Sensei in unserem Dojo.

Jörg Gissel