Tendokan Stade e.V., Traditionelle Kampfkünste in Stade

Iaidô

Iaidô, der „Weg des Hier-seins in der Begegnung“, ist eine Kunst, die aus dem Iai-Jutsu hervorgegangen ist, den alten überlieferten Übungsformen für den Kampf mit dem Schwert. Iaidô bedeutet heutzutage nicht mehr nur Kampf und  Sieg über den Gegner, sondern höchstmögliche Konzentration und Körperbeherrschung und damit letztendlich den Sieg über sich selbst. 

Entstanden ist die Kunst des Iaidô im Japan des 15. und 16. Jahrhunderts und wurde in verschiedenen Schulen und Stilrichtungen praktiziert. Ein heutiger Iaidôka trainiert noch immer die alten überlieferten Waffenübungen und Formen, welche die Samurai ohne Partner übten, um sie dann – nach der Vervollkommnung – im Zweikampf anzuwenden. Die Praxis dieser Kampfkunst erfordert einen ernsthaften Geist sowie äußerste Konzentration, Körperbeherrschung und Gefühl.

Man sagt, das Schwert ist wie der Geist dessen, der es führt. Besitzt der Samurai einen aufrechten Geist, führt er auch ein aufrechtes Schwert!

Schwertkampfkunst der Samurai

Iaidô zu betreiben, bedeutet verbunden zu sein mit der Tradition der jahrhundertealten Schwertkampfkunst der Samurai. Diese Tradition möchten wir mit den dabei charakterbildenden Werten wie Aufrichtigkeit, Respekt, Höflichkeit, Bescheidenheit und Selbstdiziplin, wie sie einst weitergereicht wurden, fortsetzen.

Die ruhigen und konzentrierten Körperbewegungen, die im Einklang mit dem Schwert ausgeführt werden, trainieren dabei auf ganz hervorragende Weise Körper und Geist.

Zen Nihon Iaidô Renmei

Das TENDÔKAN STADE e.V. ist über die Europa-Shibu, die sich wiederum in die Shikoku-Shibu gliedert, dem Gesamtjapanischen Iaidô-Verband (Zen Nihon Iaidô Renmei, kurz: Z.N.I.R) angeschlossen.

Unterrichtet wird traditionelles japanisches Iaidô, wie es vom gegenwärtigen 22. Großmeister der Muso Jikiden Eishin Ryû, Ikeda Takashi Seiko, gelehrt wird. 

Iaido